Verkehrsbeschränkung statt Absonderung – Neue Regelungen ab 1. August 2022

Die epidemiologischen Rahmenbedingungen haben sich durch die Eigenschaften der Omikron-Variante erheblich geändert. Daher ist es möglich, die Pflicht zur Absonderung bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 mit dem 1. August 2022 aufzuheben und durch eine zehntägige Verkehrsbeschränkung zu ersetzen. Die Infektion bleibt aber weiterhin meldepflichtig. Für Personen, für die ein positives Testergebnis auf SARS-CoV-2 vorliegt, gilt nun:

  • Die Verpflichtung zum durchgehenden Tragen einer FFP2-Maske:
    • außerhalb des privaten Wohnbereichs
      • in geschlossenen Räumen, wenn Kontakt zu anderen Personen nicht ausgeschlossen ist
      • im Freien, wenn kein Mindestabstand von 2 Metern zu anderen Personen gehalten werden kann
    • in öffentlichen Verkehrsmitteln
    • in privaten Verkehrsmitteln, wenn Kontakt zu anderen Personen nicht ausgeschlossen ist
    • im privaten Wohnbereich bei Zusammenkünften von Personen aus verschiedenen Haushalten
      • in geschlossenen Räumen
      • im Freien, wenn kein Mindestabstand von 2 Metern zu anderen Personen gehalten werden kann
  • Kein Besuch von Einrichtungen mit vulnerablen Personen oder risikobehaftetem Setting (z.B. Altenheime, Gesundheitseinrichtungen), ausgenommen für Mitarbeiter:innen, Bewohner:innen etc.

Eine vorzeitige Aufhebung der Verkehrsbeschränkung ist ab dem fünften Tag möglich. Dazu muss eine Freitestung mittels PCR-Test (negativ oder CT-Wert ≥30) erfolgen.

Ein Aufsuchen des Arbeitsorts ist grundsätzlich möglich, sofern dabei das durchgehende Tragen einer FFP2-Maske oder die Einhaltung geeigneter Schutzmaßnahmen gewährleistet werden können. Erkrankte Personen können sich natürlich – wie bei anderen Krankheiten auch – krankschreiben lassen.Bei COVID-19 kann die Krankschreibung auch telefonisch erfolgen.

Um vulnerable Personen am Arbeitsplatz weiterhin bestmöglich zu schützen, werden die Freistellungen nach der Risikogruppeverordnung ab 1. August wieder ermöglicht.

Antworten auf die häufigsten Fragen finden Sie in den FAQ Hygiene, Verkehrsbeschränkung und Risikogruppe.

Grüner Pass – Änderungen im Sommer 2022

Einfacher und verständlicher durch Entfall der Mindestabstände

Seit Anfang Juli werden zahlreiche Impfzertifikate neu ausgestellt, da die bisher vorgeschriebenen Mindestabstände zwischen den Impfdosen entfallen. Die Impfzertifikate bilden dann genau die Anzahl der bereits erhaltenen Impfungen ab. Das gilt für die Zertifikate von Personen, die den bisher gesetzlich vorgesehenen Mindestabstand zwischen Impfdosen unterschritten haben. Sie erhalten nun einen Nachweis über alle erhaltene Impfungen.

Ende der Übergangszeit für geimpfte Genesene

Am 11. September 2022 endet die Übergangszeit für die Impfzertifikate von geimpften Genesenen: Die

Die Genesung entfällt aus dem Impfzertifikat, es werden nur noch die erfolgten Impfungen abgebildet. Personen, die ein Impfzertifikat für geimpfte Genesene (1/1, 2/1, 3/1, …) haben, erhalten ein reguläres Impfzertifikat über die erhaltenen Impfdosen. Zertifikate für geimpfte Genesene bleiben bis dahin aber gültig.

Damit wird auf die aktuellen Anwendungsempfehlungen des NIG nachgekommen. Eine erfolgte Infektion mit SARS-CoV-2 verursacht demnach keine dauerhafte Immunität. Somit hat eine Genesung auch keine Auswirkung auf die Anzahl der Impfungen, sondern lediglich auf den empfohlenen Zeitpunkt der nächsten Impfung.

Antworten auf die häufigsten Fragen zu den Änderungen finden Sie in den FAQ Grüner Pass.

FFP2-Maskenpflicht:

Die allgemeine FFP2-Maskenpflicht gilt nur noch in geschlossenen Räumen von:

  • Kranken- und Kuranstalten,
  • Alten- und Pflegeheimen und
  • Orten an denen Gesundheits- und Pflegedienstleistungen erbracht werden

Eine Wiedereinführung der FFP2-Maskenpflicht in anderen Settings ist bei steigenden Fallzahlen möglich.

3-G-Regel:

3-G-Nachweise müssen nur noch von Besucher:innen, Mitarbeiter:innen und Dienstleister:innen in Kranken- und Kuranstalten, Alten- und Pflegeheimen, stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe und vergleichbaren Settings erbracht werden.

COVID-19-Präventionskonzepte und -Beauftragte:

Die Erstellung bzw. Bestellung von COVID-19-Präventionskonzepten und -Beauftragten ist bei Zusammenkünften mit mehr als 500 Personen notwendig.

Grüner Pass digital aufbewahren

So erhalten Sie ihren digitalen Pass


Mit Handysignatur:

Wer bereits das Finanzamtsservice FinanzOnline nutzt, kann die Aktivierung der Handysignatur relativ gut von daheim durchführen. Der Registrierungs-Button ist auf der Startseite zu finden. In der Folge erhält man einen Brief per Post, mit einer genauen Anleitung für den Abschluss des Aktivierungsprozesses.
Einmal ist dieser Weg notwendig, damit die Identität der Nutzerinnen und Nutzer vor der Aktivierung zweifelsfrei festgestellt werden kann. 
Einmal aktiviert bleibt die Handysignatur fünf Jahre lang gültig. Aus Sicherheitsgründen muss sie aber dann neu aktieviert werden. 

Anmeldung über die Homepage: FinanzOnline Login (bmf.gv.at)­


Mit der grünen Pass App

Zum Start der EU-konformen Zertifikate innerhalb der Europäischen Union stellt das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz in Zusammenarbeit mit dem Bundesrechenzentrum allen Bürger/innen den Grünen Pass als digitale Anwendung kostenlos zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um eine App, die eine Speicherung und sichere Handhabe auf dem Smartphone sowie einen einfachen Vorweis der EU-konformen Zertifikate inklusive QR-Code bei Zutritten und Reisen innerhalb der Europäischen Union ermöglicht.

Vorgehensweise bzw. Voraussetzung:

Sie laden die App "Grüner Pass" auf Ihr Handy. Diese ist momentan nur für die Betriebssysteme iOS, Android und Huawei, in den jeweiligen Stores erhältlich. An den anderen Betriebssystemen wird zurzeit noch gearbeitet.
In Ihrem Gemeindeamt oder bei jeder Apotheke erhalten Sie mit Vorlage Ihrer Ecard und einem amtlichen Lichtbildausweis das EU-Digital Covid Certificate. Auf diesem befindet sich ein QR-Code welchen Sie über Ihre App scannen müssen und das Zertifikat befindet sich somit einsatzbereit auf Ihrem Handy.

 


Sie haben kein Smartphone

Natürlich können Sie sich in einer Apotheke bzw. in Ihrem Gemeindeamt auch das "Digital Covid Certificate", ebenfalls unter Vorlage Ihrer Ecard und eines amtlichen Lichtbildausweises ausdrucken lassen.

 

Corona Schutzimpfung

Anmeldung über die Online-Plattform: steiermarkimpft.at

Wichtig: Der Anmeldezeitpunkt hat keinen Einfluss auf die Vergabe des Impftermins.

Auch die eigenen Daten können ab dann selbst geändert bzw. korrigiert werden. Die Daten werden übrigens nach der erfolgten Impfung gelöscht.

Nähere Informationen finden Sie unter: impfen.steiermark.at sowie unter der Telefon-Hotline 0800 555621.

Hier finden Sie ein Anmeldeformular für die Corona Schutzimpfung wenn es Ihnen nicht möglich ist diese selbst online zu übermitteln und nähere Informationen zur Anmeldung:

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Anmeldeformular

Weitere Gratis-Corona-Teststationen in Ihrer Nähe

  • Barbara-Apotheke Bärnbach: 03142/62553

  • Schutzengel-Apotheke Köflach: 03144/2266

  • Sonnenapotheke Köflach: 03144/3406

  • Johannes Apotheke Köflach-Pichling: 03144/71315

  • Rathaus Apotheke Voitsberg: 03142/22578

  • St-Josef-Apotheke Voitsberg: 03142/22356

  • Apotheke Krems Voitsberg: 03142/21202

  • Cosmas Apotheke Ligist: 03143/4430

Corona Schutzimpfung - Voranmeldung

Hier finden Sie ein Anmeldeformular für die Corona Schutzimpfung und nähere Informationen zur Anmeldung:

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Anmeldeformular

Hotlines

Corona-Gesundheitstelefon:  1450
(bei Verdacht auf Erkrankung an COVID19)


AGES-Hotline:  0800 555 621
(allgemeine Informationen)